Der Radiowecker

Wenn man schon früh aufstehen muss, kann man sich eigentlich auch auf angenehme Art und Weise aus dem Schlaf holen lassen.
Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei, als morgens der manuelle Wecker – womöglich auch noch mit den zwei Glocken oben am Gehäuse – in aller Frühe losrasselte und das ganze Haus gleichzeitig aufweckte.
In den letzten Jahren wurden immer wieder neue Methoden entwickelt, um den Menschen möglichst angenehm aus seinen Träumen zu holen. Die Wecker wurden immer moderner und komfortabler.
Zunächst wurden die alten mechanischen Uhrwerke abgelöst und durch einen elektrischen Weckerbetrieb ersetzt. Das war schon ein enormer Fortschritt und das lästige „tick-tack“, das nicht jeder gerne hörte, war verschwunden. Stattdessen konnte man höchstens ein leichtes brummen vernehmen. Auch der Weckton wurde durch den Stromanschluss verändert. Er konnte zwar immer noch recht penetrant den Schlaf unterbrechen, aber immerhin schon auf dezentere Weise.
Die nächsten Wecker waren dann auch mit Batteriebetrieb möglich und wurden für die Reise gerne genommen. Eine Hilfe waren sie auch, wenn am Bett die meist einzige Steckdose mit der Nachttisch-Lampe besetzt war. Die Formen der Wecker passten sich dem aktuellen Geschmack an. Auch die Größe variierte je nach Bedarf. Dann kamen die Radiowecker und machten es möglich, dass wir morgens durch fetzige Musik aus dem Bett geholt wurden.
Natürlich ergab sich dann auch bald die Möglichkeit, seine eigene CD im Radiowecker abspielen zu können und das Design wurde gleichzeitig auch immer moderner und die zunächst klobigen Geräte wurden wieder kleiner. Auch das Anzeigefeld wurde ständig angepasst und mit einer digitalen Anzeige leuchtet es bis heute und zeigt deutlich, wie lange man noch schlafen kann.